Nespresso. Was verbindet ihr mit diesem Namen? Richtig. Eine der wohl berühmtesten
Kaffeemarken mit dem dazugehörigen Claim „What else“, sowie George Clooney als das Gesicht aller Kampagnen. Man könnte also meinen, Nestle hat hier in Sachen Werbewirksamkeit alles richtig gemacht. Jetzt bekommt der Konzern aber wieder mal Probleme. Und es ist nicht das erste Mal, dass das Unternehmen in einen Skandal verwickelt ist.
Diesmal geht aber nicht etwa die Umweltorganisation Greenpeace an die Öffentlichkeit, sondern das Schweizer Arbeiterhilfswerk Solidar Suisse. Die Kaffeekapseln von Nespresso sind nämlich alles andere als fair gehandelt. Und das will Solidar Suisse mit Hilfe eines neuen Werbespots und einem Aufruf im Netz ändern. Deshalb haben Sie kurzerhand den eigentlichen Clip von Nestle mit einem Clooney-Double parodiert.
Und zwar wie ich finde, richtig gut. Seht selbst:
Außerdem setzen sie auf den wahren George Clooney, der als UN-Botschafter auch eine Pflicht zu erfüllen hat. Der Aufruf: Die Leute sollen ihm Emails schreiben, in denen sie ihn darum bitten, Druck auf den Konzern auszuüben. Auch wenn Nestle den Spot natürlich verbieten möchte, sollten sie mit Greenpeace vor rund eineinhalb Jahren gelernt haben, wie wirksam Social Media ist. Eine gute Aktion, die zeigt, dass Konzernriesen wie dieser nicht die alleinige Macht haben.
Sophia Dollsack
Praktikantin bei RESpublica

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