Viele Menschen nutzen es täglich. Aus dem Alltag ist es eigentlich nicht mehr wegzudenken – das Internet. Durch den Fortschritt der Technik ändern sich ständig unsere Nutzungsmöglichkeiten. So ist es nicht verwunderlich, dass es wieder einmal mehr eine neue Erfindung gibt, deren Notwendigkeit sich nicht jedem sofort erschließt. Auf der Eurobike präsentierten MIT-Wissenschaftler Michael Lin und MTB Cycletech-Designer Butch Gaudy das e-Jalopy. Das internetfähige Fahrrad soll ab 2012 erhältlich sein.
Die Funktionen des neuen Verkehrsmittels sind verschiedenster Art: Beispielsweise soll ein Sensor im Lenker Feinstaub und Pollen messen, um Allergikern eine saubere Route vorzuschlagen. Mit einem Smartphone erweitern sich die Möglichkeiten der Nutzung zusätzlich. So können z. B. Stauprognosen oder Freunde, die sich in der Nähe aufhalten, abgerufen werden. Zudem bietet es Optionen, die bisher zwar irrelevant, aber durchaus denkbar sind. Würde das Fahrrad in Zukunft die CO2-Einsparung im Vergleich zum Auto berechnen und speichern, so könnten Radfahrer mit einer Senkung der Kfz-Steuer belohnt werden, so die Idee von Gaudy. Natürlich müssten erst die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Aber der Grundgedanke dürfte wohl allen Umweltfreunden und Sparfüchsen gefallen. Oder was denkt ihr?
Denise Stampfer
Praktikantin bei RESpublica


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