Mittwoch, 31. August 2011

Neulich im Netz. Facebook unter Zugzwang.

Als größtes soziales Netzwerk der Welt ist man häufig im Gespräch. Zahlreiche Zeitungsartikel, Blogbeiträge, Arbeiten an Universitäten und Bücher wurden bereits über die Plattform verfasst. Ihr habt sicher richtig getippt: Die Rede ist von Facebook. In der Vergangenheit heimste das Internetportal jedoch nicht nur Bewunderung ein, sondern auch Kritik. Der Grund waren immer wieder die Datenschutz-Einstellungen. Hingegen hat Google+ als neues soziales Netzwerk hierfür viel Lob bekommen, wodurch Facebook in Zugzwang geraten ist. 

Sicherlich nutzen viele von euch Facebook. Deshalb wollen wir euch heute einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Änderungen geben: In Zukunft kann in den Privatsphäre-Einstellungen bestimmt werden, dass man Markierungen in Statusnachrichten, Fotos und Videos erst zustimmen möchte bevor sie veröffentlicht werden. Zudem können die Mitglieder zukünftig Uploader von Fotos einfach per Mausklick darauf hinweisen, wenn sie mit einem Bild nicht einverstanden sind. 

Beim Teilen von Statusnachrichten gibt es ebenfalls Änderungen. Bisher befindet sich neben dem „Teilen-Button“ ein kleines Schloss. Dahinter versteckt sich die Möglichkeit auszuwählen, wer den Post lesen darf. Diese Auswahlmöglichkeit sollen lediglich fünf Prozent kennen. In Zukunft wird diese Funktion sofort sichtbar angebracht. Zusätzlich werden die Bezeichnungen deutlicher. Mit „allen“ teilen wird in „öffentlich“ geändert. Hoffentlich ist den Usern dann klarer, dass sie ihre Statusnachricht nicht mit allen Freunden, sondern mit der Öffentlichkeit teilen. 

Es gibt noch eine weitere Verbesserung, die lange auf sich warten lies. Nun kann bei bereits geschriebenen Beiträgen die Sichtbarkeit nachträglich geändert werden. Der Vorteil: alte Statusnachrichten, die für den bisherigen Empfängerkreis nicht mehr geeignet sind, müssen nicht mehr komplett gelöscht werden. 

Ob die prompte Einsicht von Facebook durch den neuen Konkurrenten Google+ oder aufgrund eines Geistesblitzes kommt, sei dahin gestellt. Hauptsache die persönlichen Daten werden etwas pfleglicher behandelt. Oder wie denkt ihr darüber?
Denise Stampfer
Praktikantin bei RESpublica

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