Die ERGO Versicherungsgruppe ist mit einem Volumen von 19 Milliarden Euro Beitragseinnahmen einer der großen Versicherer in Europa und Asien. Nach dem Ende der Marken Hamburg-Mannheimer und Victoria startet der Versicherungskonzern nun eine Kampagne, um die gleichnamige Dachmarke bekannt zu machen. Die Kreation stammt aus der Feder der Berliner Agentur Aimaq & Stolle.
Was wir hier vorfinden ist keine Neuerfindung der Werbung, kein Schritt in die Zukunft, aber ein Paradebeispiel für das emotionale Aufladen einer Idee. Spätestens seit der Wirtschaftskrise versuchen Unternehmen wieder verstärkt den Menschen in den Fokus ihrer Kommunikation zu stellen. Selten wurde dieser Ansatz derart einfach und transparent „an den Mann“ gebracht.
Was wir hier vorfinden ist keine Neuerfindung der Werbung, kein Schritt in die Zukunft, aber ein Paradebeispiel für das emotionale Aufladen einer Idee. Spätestens seit der Wirtschaftskrise versuchen Unternehmen wieder verstärkt den Menschen in den Fokus ihrer Kommunikation zu stellen. Selten wurde dieser Ansatz derart einfach und transparent „an den Mann“ gebracht.
Die Anzeige glänzt vor allem in der zweiten Reihe – durch ihre Subline: „Es gibt 82 Millionen Gründe für Deutschlands neue große Versicherung. Wir freuen uns auf Ihren: www.ergo.de“. Das nennen wir ein solides Texterwerk. Doch bei allem Lob, die integrierte Kampagne kann sich mit ihrem TV-Spot nicht unbedingt rühmen.
Wunderbar getextet, meiner Meinung fast schon etwas zu fein geraspelt, wird dem Rezipienten die Botschaft auf einem Silbertablett präsentiert. Er muss quasi nur noch nicken und sich Fragen: Wo muss ich unterschreiben? Gäbe es da nicht die Umsetzung und das neue ERGO Testimonial im weichgewaschenen Tobi-Regner-Look. Der ehemalige Gewinner der RTL-Sendung „DSDS“ hat in Sachen Charme, Einfühlungsvermögen und Ausstrahlung etwa gleich viel zu bieten.
Die höchst emotionalen, mit soviel Sorgfalt getexteten Lines des neuen Werbespots spricht der ERGO-Student derart gleichgültig in die Kamera, als würde er sich gerade über das heute mal nicht so köstliche Mensaessen beschweren. Hat hier der Kunde bei der Abnahme schon geschlafen? Oder waren das eben die brauchbarsten „Takes“? Kino-Regisseur Simon Verhoeven, bekannt geworden durch den gelungenen Streifen „Männerherzen“, arbeitete zudem erstmals für einen Werbeauftritt. Vielleicht steckt auch eine gewisse Verunsicherung dahinter?!
Michael Bräu.
Texter bei RESpublica

JA, die Idee hinter der Kampagne finde ich auch ganz gut. Witzig, eine Ähnlichkeit mit Tobias Regner ist nicht abzustreiten. Auch nicht in seiner "Kühlheit". Grüße aus Börlin!
AntwortenLöschenich finde das ganze furchtbar schleimig und aufgesetzt. sorry ergo. als ob ihr die lösung wärt!
AntwortenLöschenGEIL. Tobi Regner. Ich lach mich schlapp. Guter Vergleich!!!
AntwortenLöschenHerzlichen Dank für die Kritik zum ERGO Werbespot. Ich war so frei, Ihren Beitrag bei uns im Blog unter http://www.beamtenkapital.de/ergo-werbespot/ zu verlinken.
AntwortenLöschenPS: Aber der Vergleich mit Tobias Regner hinkt ;-)
Vielen Dank für den Backlink! Regner hinkt? Na dann hoffen wir mal, dass er ERGO-versichert ist!
AntwortenLöschenSchöne Grüße aus München.
http://www.horizont.net/kreation/tv/pages/protected/show.php?id=3943
AntwortenLöschenEines von vielen wunderbaren Beispielen für den Bullshit-Award. http://www.facebook.com/derbuhmann?v=app_140866739296972
AntwortenLöschenEs würde mich sehr freuen, wenn Sie ihre Favoriten einreichen und 100 Euro kassieren!