Freitag, 18. November 2011

Neulich im Netz. Google+ für Firmen.

Google+ gilt als größter Konkurrent von Facebook. Der Firmen-Wettstreit erreichte am 08. November eine neue Ebene, als Google+ seine Seiten auch für die gewerbliche Nutzung frei gab. Ca. 100 Tage nach dem Start von Google+ hat das soziale Netzwerk bereits 40 Millionen Nutzer, eine hohe Zahl, jedoch nichts im Vergleich zum Rivalen Facebook, welcher weltweit mehr als 800 Millionen Mitglieder hat. Die Anzahl der Google+Nutzer wird nun bestimmt steigen, schon am ersten Tag richteten sich internationale Konzerne wie Sony und Pepsi Seiten auf der Plattform ein.
Google+ Pages heißen die Firmenseiten, welche direkt nach der Einführung im Internet Kritik einstecken mussten. So können die Seiten nur von einem Administrator verwaltet werden und haben komplizierte URLs. Ob sich Google+ Pages trotzdem durchsetzen kann, wird sich zeigen. Facebook-Gründer Zuckerberg gab sich gelassen und meinte, dass Google sich lediglich seine eigene kleine Version von Facebook bauen wolle. Diese Aussage stachelte Google-Vizepräsident Horowitz nur zu dem Konter an, dass Google es liebe, unterschätzt zu werden. Auf in die nächste Runde im Konkurrenzkampf der beiden Schwergewichte!



Annabelle Habla
Praktikantin bei RESpublica

Montag, 31. Oktober 2011

Das Fundstück zum Frühstück. Deeskalationskurse.

Wer kennt es nicht? Ungespültes Geschirr, liegen gelassene Socken oder das Anrecht auf die Fernbedienung führen in Beziehungen oft zu Streit. Das folgende Programm der vhs soll den Alltag von Paaren etwas friedlicher und harmonischer machen.
Vielleicht folgt ja schon bald das Pendant für Frauen mit diesem Kursangebot: „Wie führe ich Telefonate, die weniger als eine Stunde dauern?“; „Dekoration oder Kitsch – der kleine Unterschied“ und aus gegebenem Anlass, „Winterzeit: Methoden, Füße auf Körpertemperatur zu bringen“. 

Annabelle Habla
Praktikantin bei RESpublica

Freitag, 28. Oktober 2011

Me@Munich. Kunstrausch.

Eine interessante Verbindung zwischen Kunst und Konsum zeigt zur Zeit die Ausstellung „Kaufrausch“. Hierfür wurde der Westflügel des Bayerischen Nationalmuseums in ein Kaufhaus für Kunstobjekte verwandelt. Die Exponate, welche das 11. RischArt-Projekt ausstellt, wurden von 18 Künstlern geschaffen. Sie präsentieren die Kunst als Ware und monieren so ihre Stellung in der heutigen Konsumgesellschaft.
Nur noch bis Sonntag ist die Ausstellung zu sehen, welche, wider jegliches Konsumdenken, keinen Eintritt kostet. 

Annabelle Habla
Praktikantin bei RESpublica

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Widerworte. Winterzeit, Feuerzeit.

Was hat die Zeitumstellung mit Feuermeldern zu tun? Richtig, nichts! Das sieht das „Departement for Communities and Local Government“ jedoch nicht so. Die kommende Umstellung von Sommer- auf Winterzeit nehmen sie zum Anlass, für ihre Initiative „Fire Kills“ zu werben.

In der Kampagne wird dazu aufgerufen, zuhause die Feuermelder zu überprüfen. Prinzipiell ein sehr lobenswerter Ratschlag. Warum aber geraten wird, dies mit dem Umstellen der Uhr zu verbinden, wird nicht geklärt. Vielmehr scheint die Kampagne, nach dem Motto „Wenn du schon mal dabei bist...“, zwei Dinge zu kombinieren, die so viel miteinander zu tun haben wie Reifen wechseln und Klavier spielen. Oder kennt einer von Euch zeitgeschaltete Feuermelder?
Annabelle Habla 
Praktikantin bei RESpublica

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Neulich im Netz. Appgefahren.

Wie kann eine alte und eine neue Werbeform erfolgreich verbunden werden? VW zeigt dies in der Kampagne für den neuen Beetle und kombiniert hierfür Plakat- und Online-Werbung. Durch eine App wird der abgebildete Beetle in Fahrt gebracht und zeigt, was er in den letzten 70 Jahren dazu gelernt hat. 
Auch die interaktive Homepage von VW mit der Geschichte des Kultautos, Twitter News und Game Apps nutzt nahezu alle Möglichkeiten der Online-Werbung. Es scheint, als ob der Beetle auch in hohem Alter noch auf dem neuesten Stand der Technik ist.
Annabelle Habla
Praktikantin bei RESpublica